Die Notfalldarstellung (früher Realistische Unfalldarstellung) zählt schon Jahrzehnte zum Aufgabenspektrum des Jugendrotkreuzes in Bruchköbel.
Ziel ist das realitätsnahe Schminken und mimische Darstellen von Wunden und Verletzungen.


Geschichtliches:
Die Anfänge liegen schon weit zurück. Damals wurden Kindern Schilder umgehängt, auf denen die angenommene Verletzung bzw. Erkrankung und die erforderlichen Maßnahmen aufgeführt waren. Die Idee der Realistischen Notfalldarstellung war geboren, doch mit „realistisch“ hatte das noch nicht viel zu tun!
Durch Weiterentwicklung dieser Idee, sind heute unechte Wunden kaum noch von echten Verletzungen zu unterscheiden. So werden die heutigen Einsatzkräfte regelmäßig bei Übungen mit „blutigen“ Darstellern konfrontiert und können so eine gewisse Routine für die erforderlichen Maßnahmen – die für die vorliegenden Verletzung bzw. Erkrankung oder auch den Unfallszenarien erforderlich sind – aneignen.
Der Mimtrupp aus Bruchköbel ist jährlich bei über 20 Übungen im Main-Kinzig-Kreis beteiligt. Aber auch bei Großübungen, um den Ernstfall nach einer Katastrophe oder einem Terroranschlag zu testen, sind unsere Mitglieder hessenweit unterwegs.
Hier ein paar Beispiele:
Übung in Niederissigheim (2011)
Schiffsbrand in Hanau (2011)
Berufsfeuerwehrtag (2010)
Katastrophenschutzübung Frankfurt (2010)
Unser Mimtrupp besteht zurzeit aus 21 Mimen und drei Mimtruppleitern.
Auch in anderen Organisationen wie der DLRG haben wir Mimen ausgebildet, auf die wir notfalls zurückgreifen können.
Fotos: Susanne Duch (DRK OV Bruchköbel)




