1. Sanitätszug

Im Rahmen des Katastrophenschutzkonzeptes des Landes Hessen wurden jedem Kreis zwei Sanitätszüge zugeordnet.
Das Deutsche Rote Kreuz aus Bruchköbel ist dem 1. San-Zug zugeordnet und stellt gemeinsam mit Helfern des Roten Kreuzes aus Hanau, Langenselbold und Maintal, sowie dem Arbeiter-Samariter-Bund Großkrotzenburg und der Johanniter Unfall-Hilfe Hanau das erforderliche Personal in Doppelbesetzung. 

Der Zugtrupp wird durch Helfer des DRK Bruchköbel – Zugführer Matthias Röder und dessen Stellvertreter Julian Duch, sowie einem Sprechfunker und einem Kraftfahrer – gestellt.

Sanitätszug

Fahrzeugverteilung: 

ELW – (vorerst) gestellt vom DRK Hanau, besetzt durch DRK Bruchköbel 
GW-San – stationiert beim DRK Hanau 
RTW – stationiert beim DRK Langenselbold
KTW B – stationiert beim DRK Maintal
KTW B – stationiert beim JUH Hanau
KTW B – stationiert beim ASB Großkrotzenburg
RTW – gestellt vom ASB Großkrotzenburg

ELW = Einsatzleitwagen
GW-San = Gerätewagen Sanität
RTW = Rettungswagen
KTW B = Notfallkrankenwagen

Sanitätszug

Aufgaben des Sanitätszugs: 

Er leistet der betroffenen Bevölkerung im Schadengebiet Hilfe, führt ärztliche Sofortmaßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Zustände und zur Herstellung der Transportfähigkeit durch. Er transportiert Patienten. 
Er wirkt im Bedarfsfall bei der Betreuung und bei Evakuierungen mit. 

Im Einzelnen: 

Der Sanitätszug

– sucht und rettet Patienten, ggf. mit Unterstützung von anerkannten Rettungshunden,
– übernimmt Patienten in der Patientenablage und betreut sie,
– sichtet Patienten und Betroffene,
– registriert Patienten und Betroffene,
– führt Sofortmaßnahmen durch,
– leistet Erste Hilfe,
– führt ärztliche Sofortmaßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Zustände durch,
– stellt die Transportfähigkeit von Verletzten und Kranken her,
– betreut Patienten und Betroffene sanitätsdienstlich,
– führt pflegerische Maßnahmen durch,
– sorgt für psychosoziale Betreuung Verletzter und Kranker in Verbindung mit dem Betreuungsdienst,
– errichtet und betreibt einen Behandlungsplatz und/oder Patientenablagen,
– wirkt ggf. bei dem Betrieb eines Behelfskrankenhauses mit,
– errichtet einen Rettungsmittelhalteplatz,
– stellt Transportkapazität und transportiert Verletzte, Kranke und Betroffene, auch bei Evakuierungen,
– unterstützt den GABC-Dienst beim Betreiben von Notfallstationen,
– unterstützt den Betreuungsdienst beim Betreiben von Betreuungseinrichtungen,
– unterstützt im Bedarfsfall den Rettungsdienst,
– unterstützt im Bedarfsfall das Personal in Krankenhäusern,
– führt sonstige humanitäre Aufgaben im Auftrag des KatS-Stabes durch.