17 Helferinnen und Helfer absolvieren Technik & Sicherheit Fachdienstausbildung

An den vergangenen beiden Wochenenden fand im DRK Kreisverband Hanau, seit über einem Jahrzehnt, endlich wieder eine Technik & Sicherheit Fachdienstausbildung statt.
Mangels entsprechender Ausbilder verwaiste dieser Fachbereich in den letzten Jahren leider ein wenig. Doch durch die beiden neuen Bruchköbeler Ausbilder Matthias Röder und Martin Demuth, gehört dies nun der Vergangenheit an.
Drei Bruchköbeler Helferinnen und Helfer nahmen zudem an der Fachdienstausbildung teil.

         

Tag 1 der Fachdienstausbildung stand im Zeichen des Gerätewagens Betreuung und der Trinkwasserversorgung.
Hierzu verschafften sich die Rotkreuzler erst einmal einen Überblick über die Beladung des Gerätewagens. Am Nachmittag beschäftigten sie sich mit der Wasserver- und -entsorgung. Dazu gehörte auch das Setzen eines Standrohrs.
Weiterhin wurde ein Modul der Trinkwasser 5000-Komponente des DRK Landesverbandes Hessen aufgebaut. Wie der Name schon vermuten lässt, können mit dieser Komponente, bei einer Störung der Wasserversorgung, bis zu 5000 Personen mit Trinkwasser versorgt werden. Hiervon lagern zwei Module, sowie ein Laborfahrzeug und ein Trinkwassertransport-LKW im DRK KV Hanau.

         

Am zweiten Tag beschäftigte sich die 17köpfige Gruppe mit den Besonderheiten des Feldkochherdes. Dieser wurde komplett zerlegt, so dass alle Kochmodule einzeln und ohne die teilweise störende Lafette eingesetzt werden konnten. Anschließend wurde der Betrieb mit dem Multibrenner erläutert. Als Abschluss des ersten Wochenendes folten noch Knoten und Stiche, sowie der Umgang mit verschiedenen Leitertypen.

         

Das zweite Wochenende startete mit dem Gerätewagen Technik, der direkt einmal leer geräumt wurde. Anschließend wurden die Teilnehmer auf die mitgeführten elektrischen Handwerkzeugen und die Motorkettensäge eingewiesen.

         

Am Abschlusstag standen die 17 Teilnehmen quasi unter Strom. Denn an diesem Tag ging es den DRKlern um die Wartung der Stromaggregate und Zeltheizgeräte. Zudem wurden die unterschiedlichen Flächenbeleuchtungstypen und deren Besonderheiten vorgestellt. Darauf folgte eine Umfangreiche Einweisung auf den 60 kVA starken Sonderanhänger Strom. Mit diesem soll die Versorgung von Notunterkünften oder anderen erforderlichen Einrichtungen, bei einem großflächigen Stromausfall, sichergestellt werden.

         

         

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