09.10. – Katastrophenschutzübung “SOGRO MANV 500″

Heute Vormittag fand am Flughafen Frankfurt eine Katastrophenschutzübung statt.
Angenommen wurde ein Unfall der sich so 1977 in Teneriffa ereignete. Dort kam es zu einer Kollision eines landenden und eines, auf der Landebahn wartenden, Flugzeuges. Bei diesem Unglück starben über 500 Personen und 69 wurden verletzt. Dies ist bis heute das tragischste Unglück in der zivilen Luftfahrt, das keinen terroristischen Hintergrund hatte.

Das Rote Kreuz aus Bruchköbel war mit einem Rettungswagen in die erste Ü-ManV-Transport-Komponente des Main-Kinzig-Kreises eingebunden.
Solche Einheiten sollen bei einem Massenanfall von Verletzten überregional möglicht viele Transportkapazitäten bereitstellen. Sie werden durch die zuständige Leitstelle, aus freien Rettungsmitteln, zusammengestellt.

Unsere Aufgabe bei dieser Großübung lag darin, einen Teil der zahlreichen Unfallopfer in die umliegenden Kliniken, zur Weiterversorgung, zu transportieren.

Insgesamt nahmen Katastrophenschutzeinheiten und Rettungsmittel aus ganz Hessen an dieser Großübung teil. Rund 500 Einsatzfahrzeuge und 2.500 Einsatzkräfte waren in den Übungsablauf eingebunden.
Diese Übung ist Teil des Projektes „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung. Die Kosten für die Übungsplanung und –durchführung der weltweit größten Rettungsübung werden den Steuerzahler rund 350.000 Euro kosten.
Den zahlreichen Einsatzkräften und vor allem den Verantwortlichen für den Katastrophenschutz konnte diese Übung aufzeigen wie gut die Notfallversorgung bei Großschadenslagen in Hessen aufgestellt ist, aber auch an welchen Stellen eine Weiterentwicklung erforderlich ist.

Der Namen “SOGRO MANV 500″, der Rettungsübung, bedeutet “Sofortrettung bei Großschadenslagen mit einem Massenanfall von 500 Verletzten”.

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